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Turnverein Rüti ZH

Sektion des Schweizerischen Turnverbandes Gegründet 1872

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Turnen im Verein - mit Freude und Spass

Der Turnverein Rüti „pflegt und fördert das Turnen aller Alters- und Fähigkeitsstufen, legt ein besonderes Gewicht auf die geistige und körperliche Erziehung der Jugend und koordiniert die Aktivitäten seiner Riegen. Er pflegt die Kameradschaft und Geselligkeit.“

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Aktuelle Berichte & Anlässe

Turnfahrt ins Val de Travers

Frauen Aktiv Riege FAR  2019-09-09

Hier geht's zum Video

Tag 1
Tag 2

1.Tag

Pünktlich um 6.55 Uhr (steht schliesslich auch fett geschrieben auf dem Infozettel von unserer bewährten Wanderleiterin Marlies Müller) treffen sich die meisten der 29 Frauen an diesem schönen Samstagmorgen am Bahnhof Rüti. Die einen stehen da mit weniger Gepäck (eine junge Frau namens Andi hat sogar aufs Portemonnaie verzichtet), die anderen haben etwas mehr eingepackt und sind mit dem Rollköfferli angerollt. Frohgelaunt besteigen wir nach der «süssen» Schoggi-Herzli Begrüssung die S-Bahn nach Zürich. In Bubikon gesellen sich noch die paar wenigen Auswärtigen zu uns. Jetzt ist die Frauschaft komplett.

In Zürich angekommen reicht die Umsteigezeit für die einen bereits für einen ersten Kaffee- mit oder ohne Gipfeli, einen Snack oder einen Besuch beim Geldautomaten. Im Zug nach Neuenburg haben wir bald unsere Plätze bezogen und richten es uns gemütlich ein. Nur zu erwähnen, dass Fabienne, vielleicht machte der Zug eine scharfe Kurve oder so, den Kaffee verschüttet und Cynthia den Champagner öffnet, begleitet von einem überdimensional lauten Knall, sodass ein paar Frauen erschreckt zusammen zuckten. Wir haben uns gut unterhalten und die Fahrt nach Neuenburg ist kurzweilig.

Das Umsteigen ins Zügli nach Couvet erfolgt problemlos, denn unsere Wanderleiterin führt uns stets zielorientiert an den richtigen Ort. Das Zügli kam an den Rand seiner Kapazität, da das Val de Travers ein beliebtes Ausflugsziel zum Creux du Van ist. Aber zum Glück sind wir ja eine aktive Frauenriege, der das Stehen in einem überfüllten Zug nichts ausmacht. Die Reise ins Tal ist schön, mal ist die Landschaft lieblich, mal wild, mal sattgrün, mal felsig, mal schroff. Kleine Dörfer säumen die Bahnstrecke.

In Couvet angekommen, gelangen wir der Areuse entlang in einem gut 10-minütigen Fussmarsch zum modernen Sportzentrum Val de Travers. Marlies erledigt speditiv das «Check in» und organisiert für uns in der Eingangshalle Kaffee und Gipfeli. Herzlichen Dank!

Nachdem wir uns wandergerecht ausgestattet haben, brechen wir um die Mittagszeit für unsere leichte Höhenwanderung zum Creux du Van auf. Marlies führt uns auf dem Weg zum Bahnhof durchs Dorf von Couvet, das sich immerhin auf 740 m ü. M. befindet. Das Postauto bringt uns auf einer kurvenreichen Strasse zügig höher und höher, hinauf auf eine Art Hochplateau. Nie vergessen werden wir das «Tüü tää tohh» oder so, an dem wir alle eine Riesengaudi hatten und den Chauffeur zu noch mehr davon anspornten. Oben angekommen heisst es «au revoir e à bientot». Jetzt beginnt unsere knapp 2-stündige Höhenwanderung. Zuerst verläuft der Wanderweg «ebe furt», dann zum Teil im kühleren Wald leicht ansteigend über Alpweiden hinauf bis zum am oberen Rand des Felskessels gelegenen Restaurants «Ferme du Soliat». Einkehren wollen wir aber erst nachdem wir ganz nahe an diesem spektakulären Naturschauplatz sind. Der «Creux du Van» ist eine natürliche Felsenarena gewaltigen Ausmasses. 160 Meter hohe, senkrechte Felswände umschliessen einen 4 Kilometer langen und über einen Kilometer breiten Talkessel. Zuerst die Gletscher, danach die Bäche haben die imposante Felsformation aus den Kalkablagerungen eines urzeitlichen Meers vor rund 200 Millionen Jahren verursacht. Atemberaubend, was wir da zu sehen bekommen, wir sind überwältigt. Entlang der Trockensteinmauer bewegen wir uns nebst unzähligen anderen Touristen rauf und runter und schiessen unzählige Fotos. Karin, eine unserer Profi-Fotografinnen, rückt uns auf einem Felsvorsprung ins beste Licht. Wow, dieses tolle Bild! Dann gibt’s eine Geniesser- und Verschnaufpause im Restaurant, bevor uns das Postauto zurück nach Couvet bringt.

«Tüü tää tohh oder so»!

Ein weiteres Highlight steht uns noch bevor. Wir nehmen an einer Führung und Besichtigung einer Absinth Brennerei teil. Die «grüne Fee» empfängt uns mit offen Armen in ihrer Brennerei, einem ehemaligen Postgebäude. Voller Leidenschaft informiert sie uns über das hochprozentigen Wermutbranntwein und zeigt uns auch Geräte und Pflanzen, die es zur Herstellung braucht. Weiter erfahren wir, wie sich diese einzigartige Spirituose einmal auf der ganzen Welt verbreitete, dann verboten wurde, dann illegal produziert wurde, dann zur grossen Freude der Absinth Liebhaber in einigen Ländern Europas und schliesslich auch in der Schweiz im Jahr 2005 wiederhergestellt werden durfte. Nach der Theorie geht’s auch schon an die Praxis. Im Degustationssäli geniessen wir an Tischen unseren ausgewählten Absinth, den wir je nachdem mit etwas mehr oder weniger mit Wasser verdünnen. «Prost zäme»! Zum «Bödele» gibt’s noch ein kaltes Plättli. Bevor wir beschwingt zum Sportzentrum zurückmarschieren, decken sich einige von uns Frauen mit Mitbringsel für ihre Liebsten zu Hause ein. Mir schmeckten besonders die Absinth Schöggeli-mmh!

Im Sportzentrum angekommen, können wir die schönen Zimmer beziehen. Dann heisst es Duschen und fürs Abendessen bereit machen. Leider hat Marlies mit dem Zimmer der Schreiberinnen dieses Berichts viel Arbeit, weil der elektronische Schlüssel nicht funktioniert. Schliesslich klappts doch noch.

Im Esssaal des Sportzentrums geniessen wir das Abendessen. Um 21 Uhr schliesst das Restaurant. Einige von uns vergnügen sich in der Eingangshalle/Aufenthaltsraum mit einer Spielrunde, andere schätzen das gemütliche Beisammensein, andere unternehmen einen kurzen Abendspaziergang und die Fittesten gehen ins Dorf und geniessen einen «Schlumi». Reich von den Erlebnissen des Tages suchen die einen etwas früher wie die anderen ihr Zimmer auf.

Gute Nacht und bis morgen Sonntag!

2. Tag

Es ist bereits Sonntagmorgen 7:00 Uhr.

Durch die grossen Fenster unseres Schlafgemachs sieht man viel blauen Himmel, somit fällt die Entscheidung ob kurze oder lange Hosen leicht.

Pünktlich um 7:30 entstand ein grösserer Stau beim reichhaltigen Frühstücksbuffet, doch das Personal gab sich viel Mühe und es wurden fast alle Wünsche erfüllt.

Die lauffreudigen und gut trainierten Frauen mussten schon um 8:30 Uhr abmarschbereit sein für die Grottenwanderung. Da aber noch unbedingt ein Gruppenföteli auf der grossen Treppe vor der Unterkunft gemacht werden sollte, gab es eine kleine Verspätung. Unsere Profi- Fotografin (die auf der ganzen Turnfahrt keine Fotos machte) stellte uns in die richtige Position, so dass der Hausmeister vom Sportzentrum mit den diversen Kameras unserer Frauen nur noch abdrücken musste.

Ursi verabschiedete sich für den heutigen Tag, sie war zu einer anderen Veranstaltung eingeladen und hat darum die Schreiberei mir übertragen, weil ich zu den 5 weniger durchtrainierten Frauen gehörte. Wir durften uns noch etwas Zeit lassen, da uns nur knapp 1 Stunde wandern ohne Auf- und Abstieg bevorstand.

Wanderung 1

Für die Wanderung zur Grotte de Môtiers und anschliessend zum Kloster St. Pierre war 2 ½ Stunden Fussmarsch vorgegeben. Der Weg führte kurz nach dem Bahnhof seitlich aus dem Dorf und es ging rasch bergauf in immer dichter werdenden Wald. Da die Verspätung wegen des Gruppenfotos wieder aufgeholt werden musste, wurde zügig vorangeschritten. Es gab verschiedene Wegweiser – mal mit Sternen – mal mit normalen Wanderzeichen, der eine Weg führt sogar ins Paradies. Schliesslich wurde der Weg komplett verlassen. Es ging durch einen lichten Wald mit vielen moosbewachsenen Steinen, und es ging stetig ziemlich bergauf, sodass der Durst mit Wasser und Schnaps (von Draga) gestillt werden musste. Eine Brücke, die Ideal für ein Gruppenfoto der Grottenwanderer gewesen wäre, wurde überquert. Da das «Brückli» nicht so vertrauenswürdig schien und einige schwindelnde Gefühle erzeugte, einigte man sich auf ein Gesamtbild auf der Stein-Felstreppe. Das Gelände wurde wieder flacher und der Wald lichtete sich. Eine andere Gruppe hatte wohl hier in Zelten übernachtet, den die Zeltblachen hingen zwischen den Bäumen. Endlich konnte man die Grotte sehen doch leider vom Wasserfall nicht viel. Die Grotte selbst dient verschiedenen Fledermausarten als Zuhause, daher bittet man ausserhalb auf einer Tafel um Ruhe. Man durfte hineingehen, es war jedoch ziemlich dunkel und man konnte nicht viel sehen. Nach einem kurzen Aufstieg wurde der Weg wieder flach und führte gemütlich einem Bachbett entlang zu einem grossen Picknickplatz. Es wurde eine Kleinigkeit gegessen und anschliessend zum Treffpunkt mit den restlichen Frauen zur Besichtigung der Mauler Kellerei aufgebrochen.

Wanderung 2

Unsere Wanderung führte uns zuerst am Bahnhof von Couvet vorbei, wo Ursi immer noch auf den Zug wartete, der sie aus dem Val de Travers in den Thurgau bringen sollte. Anschliessend spazierten wir durch das verschlafene Dorf, wo wir ausser speziellen Autos keiner Menschenseele begegneten.

Auf dem Weg nach Môtier, der Areuse entlang, trafen wir auf Jogger und «Hündeler» die uns freundlich grüssten. Es gab mehrere Ruhebänke unterwegs, zum Glück waren wir nur zu fünft, so hatten wir immer alle genug Platz, um uns auszuruhen und via Chat zu verfolgen wo und was die Grottenwanderinnen sahen und erlebten. Es erreichte uns ein Filmli mit einem wirklich schönen Wasserfall, der fast etwas Enttäuschung in uns hervorrief, dass wir dieses wunderbare Naturschauspiel verpasst hätten. Als wir später im Dorfzentrum gemütlich bei Kaffee und Aperol im Hotel des Six Communes sassen, stellt sich heraus, dass dieser Film ein «Fake» war, und der Wasserfall sehr wenig Wasser führte. Die Aufnahme, die im Chat war, entstand im Frühling, als Erika, Marlies und Stephanie unsere Turnfahrt rekognoszierten.

Môtiers gehört wie auch Couvet zusammen mit noch weiteren Ortschaften seit 2009 zur neuen Gemeinde Val de Travers. Môtiers ist die älteste Gemeinde in diesem Tal. Ihr Name ist auf das lateinische monasterium zurückzuführen.

Auf 11:30 hat Marlies beim ehemaligen Kloster, das nun eine Schaumwein-Kellerei ist, eine Führung mit Degustation organisiert. Pünktlich waren alle 28 Frauen anwesend. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Das Kloster hat eine Jahrhunderte alte Geschichte. Nach jüngsten Ausgrabungen zufolge wurde das Kloster St.Pierre im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet und im 11. Jahrhundert von Benediktiner Mönchen umfangreich ausgebaut. Im Jahre 1536 wurden die Mönche anlässlich der Reformation vertrieben und die Kirche diente von da an als Scheune zur Aufbewahrung von Sacheinnahmen und Steuern in Naturalien.

1859 zieht die Familie Mauler aus dem Elsass ein. Da im geräumigen und tiefen Keller eine konstante Temperatur herrschte, begannen die Besitzer mit der Herstellung von Schaumweinen.

Nach einer interessanten Führung durch Keller und Kirche durften wir die diversen Cuvée Grand Vin Mousseux probieren. Er ist gut dieser Schaumwein, in dem so viel Handarbeit steckt, daher kaufen wir auch einige Flaschen sowie auch Fondues ein. Da unsere Transportmöglichkeiten jedoch beschränkt sind können wir nicht von allen Sorten einkaufen.

Beschwingt aber nicht etwa beschwipst kehren wir nach Couvet zurück, eine Gruppe zu Fuss und die andere Gruppe schwer bepackt mit dem Zug.

Nachdem wir beim Sportzentrum unser deponiertes Gepäck abgeholt haben, treffen wir uns zum letzten Mal in Couvet für einen Dessert im Café gegenüber dem Bahnhof.

Das Wetter war uns wirklich gnädig, kaum hatten wir alle im «Zügli» Platz genommen begann es zu regnen, und zwar recht heftig. Den Wagenfenstern entlang rinn mehr Wasser hinunter als beim Wasserfall in der Grotte.

Das «Zügli» war kurz, und es gab keine Reservation, wir waren auf alle 3 Wagen verteilt, daher hätte uns fast ein Grüppli Frauen zu früh verlassen. Bei der Haltestelle Neuchâtel-Serrières konnte Sabine die Ausreisserinnen noch kurz vor der Unterführung wieder in den Wagen zurückrufen.

Ab Neuchâtel war dann ein Teil des hintersten Wagens für die FAR reserviert. Bald tönte es aus einigen Abteils wie in einer Festhütte – proooost proooost prost …. In anderen Abteilen ging es gemächlicher zu, es wurde sogar geschlafen.

Tüü tää tohhh- Postauto, am zwänzg vor siebni z’abig sind mer in Rüti wider aachoh!!!

Vielen herzlichen Dank an alle die diese Turnfahrt ermöglicht haben, es war interessant, eindrücklich, gemütlich, lustig und und und.….. schön.

Aktive Berichte Mit dem Zug reisten wir dieses Jahr in die Westschweiz und verbrachten die beiden Tage in Couvet im Val de Travers, dem Tal der „Grünen Fee“


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